Die Brüder Edward und Alphonse Elric beherrschen die Kunst der Alchemie seit ihren Kindertagen. Als ihre Mutter eines Tages stirbt, beschließen sie, sie mit Hilfe dieser Wissenschaft wieder zum Leben zu erwecken. Eine Aktion, für die sie einen hohen Preis zahlen müssen, denn Alphonse verliert dabei seinen Körper. Um seinen Bruder zu retten, bindet Edward dessen Seele an eine eiserne Rüstung. Dabei verliert Edward allerdings einen Arm. Ein fantastisches Abenteuer beginnt, als die beiden Brüder sich auf die Suche nach dem Stein der Weisen begeben – der einzige Gegenstand, der ihnen helfen kann, ihre Körper und ihre Mutter zurückzubekommen.

Ein Neuanfang der Serie Nach 64 Folgen des Animes und 108 Kapiteln des Mangas endete vor etwa zwei Monaten die “Fullmetal Alchemist”-Serie, zumindest in Japan. Im deutschen Bereich wird es wohl noch ein wenig dauern, in erster Linie deswegen weil von der “Brotherhood”-Version der Serie (es gab vor Brotherhood bereits eine Anime-Umsetzung des Mangas, die jedoch nach einer Weile eine eigene Geschichte entwickelte, während Brotherhood eine 1:1-Umsetzung ist) bislang nicht bekannt ist, ob sie ins deutsche übersetzt wird. Doch das ist eine gänzlich andere Geschichte.Wieso fange ich dann also davon an? Ganz einfach: Animes sind bekannt dafür als Videospiel umgesetzt zu werden. Häufig stellt dies aber ein Problem dar. Der Anime läuft weiter, und sobald das Spiel erscheint ist die eigentliche Serie schon viel weiter. Die Spiele kommen also quasi zu spät. FMA hat jedoch bereits geendet. Die Produzenten können also ohne Bedenken auf alles zurückgreifen was der Anime zu bieten hat. Damit komme ich auch schon zu meinem ersten Punkt.1.) Der Inhalt – physisch und spielerisch.Ich bin jemand, der eigentlich nie das Handbuch liest, bevor er zu spielen beginnt. Zum Glück, denn dieses Handbuch ist schwarz-weiß. Klar, das kommt öfter vor, nicht nur bei diesem Spiel, aber es ist doch ein seltsames Gefühl. Vor allem wenn Symbole beschrieben werden, die eigentlich nur durch ihre Farbe voneinander zu unterscheiden sind. Also bitte: Nicht am Farbdruck sparen! Schwarz auf grau zu lesen ist immerhin schlecht für die Augen.Der Kernpunkt des Spiels – die Story – umfasst in etwa die erste Hälfte der Serie. Das ist jetzt eigentlich nichts schlechtes. Wenn der Story-Modus ein bisschen besser gestaltet worden wäre. Es ist eigentlich nur ein Kampf nach dem anderen, und dazwischen unterhalten sich die Charaktere. Klar, man könnte jetzt sagen, dass die Dialoge dafür verdammt lang sind… aber nix da. Es fehlt einfach viel zu viel. Ein grobes Beispiel: es wird im gesamten Spiel eigentlich nie wirklich erklärt was Alchemie oder ein “äquivalenter Tausch” ist, während einem das im Anime hinten und vorne eingetrichtert wird. Es fehlt irgendwie der Kontext zwischen den Geschehnissen. Die Dramatik die im Anime aufkommt, fehlt hier sogar vollständig.Man kann mit jedem freispielbaren Charakter (bis auf zwei) den Story-Modus durchspielen, immer aus der Perspektive des ausgewählten Charakters. Klar, das hört sich jetzt bei 14 Charakteren nach viel an, aber dadurch dass viele Charaktere zu zweit in die Schlacht ziehen, hat man leider insgesamt nur 8 verschiedene Perspektiven. Und diese sind meistens nicht sehr originalgetreu. Es lohnt sich jedoch trotzdem jeden einzelnen Story-Modus zu spielen, auch wenn man dieselbe Geschichte immer wieder hört. Ihr werdet sehen wieso.Das hört sich jetzt aber wirklich schlimmer an als es ist: sobald man spielt vergisst man das sowieso alles, und lässt sich einfach vom Spiel berauschen, ohne auf die Wahrheit zu achten. “Wie erbärmlich diese Menschen doch sind, sie lassen sich so leicht von Äußerlichkeiten täuschen!”, würde Envy wohl sagen.2.) Die Grafik.Wie es bei Spielen oft der Fall ist, die auf Animes basieren, hat dieses Spiel einen Cel-Shading Look. Das bedeutet, dass die Konturen der Charakter-Modelle so gestaltet sind, dass sie trotz Dreidimensionalität wie Anime-Figuren aussehen. In diesem Spiel ist das besonders gut gelungen. Der Laie jedoch würde die Figuren als “plump” bezeichen, wir Fans wissen aber, dass das sehr gut zum Zeichenstil der Autorin passt! Ist also sehr originalgetreu, auch wenn man’s nicht glauben will.3.) Der Sound.”Hagane no Renkinjutsushi: Furumetaru Arukemisuto” begrüßt einen das Spiel. Als mir das zu Ohren kam, schlug mein Herz höher. Und tatsächlich: komplett japanische Sprachausgabe! Mit den Originalsprechern aus dem Anime!! Yes!!!Die Musik hingegen ist relativ… naja. Sie ist da, aber sie ist nicht wirklich etwas besonderes. Nichtmal die Original-Hintergrundmusik aus dem Anime, glaube ich. Mein Tipp daher: Musik über die Optionen abdrehen, und irgendwo eine eigene Auswahl an Liedern abspielen. Doch keine Sorge! Die Stimmen und Soundeffekte bleiben auch wenn die Musik weg ist! Yay!4.) Das Gameplay…. Man kann von einer Adaption nun wirklich nicht erwarten dass es ein eigenes und innovatives Gameplay besitzt … das kann man nun wirklich nicht … oder? Im Fall von FMA: Brotherhood wird das einfache Kampfspielprinzip verwendet: Man kämpft gegen einen oder zwei Gegner, entweder alleine oder mit einem Partner. Das ist es eigentlich und mehr nicht. Ein normales Kampfspiel.Die KI (Künstliche Intelligenz) der Partner ist jedoch ziemlich… dumm. Sobald man stirbt und sie noch leben tun sie…
Hagane no Renkinjutsushi auf der PSP ^^ Ich habe mir dieses Spiel gestern geholt und war sofort begeistert.Das Spiel spielt sich sehr gut am Anfang kann man sich nur für Ed oder Al entscheiden, nachdem man mit einem von beiden den Storymodus durchgespielt hat schaltet man Roy und Riza frei.Leider kann ich zu den anderen Charakteren nicht viel sagen da ich es ja erst Zeit kurzem habe doch es macht großen Spaß.Mit folgenden Charakteren kann man (denk ich) den Storymodus spielen:Ed, Al, Roy, Riza, Armstrong, Greed, Lust, Gluttony, Scar, Führer Bradley, Envy, Izumi, May, Ling, Lan Fan.Wenn man kämpft erhalt man wie immer Erfahrungspunkte die man dann in Angriff, Verteidigung, Alchemie/Spezialangriff und Geschwindigkeit stecken kann.Noch dazu erhält man neue Kostüme und Stimmen für die Charaktere.Die Missionen kann man alle immer wieder machen wenn man z.B. einen Gegner mal nicht schafft und aufleveln möchte.Zur Story:Man bewegt sich leider nur auf der Weltkarte fort wo man die Missionen wählen kann und bestreitet dann mit seinem Partner oder alleine Kämpfe.Hoffe ich konnte helfen.