Deep Purple – Live in Concert 72/73

Pinned on August 8, 2012 at 11:16 am by Carma Kummer

Repin
Deep Purple – Live in Concert 72/73

Wer sich diesem zeitdokumentarischen Musik-Kleinod widmet wird erst einmal stutzen ob der schwarz-weißen Bilder des Hauptkonzertes aus dem dänischen Kopenhagen von 1972 und das im digitalen Zeitalter! Bevor die Farbfernseh-Generation aber auf die Barrikad

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Comments

hippie_guy says:

Purple in Hochform Jaaaa! Endlich ist sie da, die lang ersehnte und erwartete DVD aus den Glanzzeiten von Deep Purple. Anfang der Siebziger Jahre hatte die Band eindeutig ihre Höchstform erreicht, schrieb die besten Songs und gab die mitreißendsten Konzerte – wovon ja bereits unzählige Live-Platten bzw. -CDs existieren.Und nun also gibt es das Ganze auch mit Bildern unterlegt. Nur in Schwarz-Weiß und die Bühnenbeleuchtung mag auch sehr spartanisch sein – aber wen interessiert das schon, wenn man fünf derartige Ausnahmemusiker bewundern darf, die sich selbst und die Zuschauer in einen Rausch spielen?Grandiose Performances von “Child In Time” – besonders im Mittelteil, wo man richtig jazzig agiert -, bei dem Ian Gillan ohne Probleme die hohen Töne trifft (heutzutage wird das Stück leider nicht mehr auf Deep-Purple-Shows gespielt, was zwar schade, aber irgendwo verständlich ist), von “Strange Kind Of Woman” oder “Space Truckin'”, bei dem wie immer bei Live-Konzerten aus dieser Zeit Teile aus “Fools” und “Mandrake Root” eingebaut wurden.Der Sound ist wirklich toll überarbeitet worden, man hört alles klar, deutlich und druckvoll und hat die Wahl zwischen Stereo und Dolby 5.0 Surround.Das einzig Ärgerliche ist mitunter die Kameraführung. Es ist zwar schön, dass Ian Paice so oft zu sehen ist, denn sonst werden Schlagzeuger ja gerne mal vernachlässigt (und Paice ist – auch heute noch – ein Meister seines Fachs), aber es kann nicht sein, dass Blackmore bei “Child In Time” beispielsweise ein Solo spielt und die Kamera nicht auf ihn gerichtet ist.Aber das ist auch das einzige Manko und nett ist auch, dass man noch “Burn” von 1973 mit David Coverdale und Glenn Hughes (dass der mit den hohen Absätzen überhaupt laufen konnte…) dazugepackt hat.Fazit: Endlich mal eine amtliche Live-DVD von Deep Purple, die besser ist als alle anderen bisher von der Band erschienenen DVDs oder VHS.Mann, wenn jetzt noch Bildmaterial von den “Scandinavian Nights” aus Stockholm oder gar von der Japan-Tour auftauchen würde, würde ich vermutlich nur noch Luftsprünge machen. Aber das wird wohl leider ein Traum bleiben…

D. Danisch "D.D." says:

D.B. in Bestform Das Konzert ist vom Bild und Ton optimal remastered. Die Langversionen von Child in time und Space truckin zeigen bei den Keyboardpassagen den Tastenmeister: Jon Lord in Perfektion.Ian Paice unterstreicht seine Klasse beim Drumsolo auf The Mule.Insgesamt gesehen sind diese Konzerte – trotz schwarz-weiss-Bildern – immer noch das Beste, was D.P.in dieser Besetzung gezeigt hat.Man sollte weitere Konzerte aus dieser Zeit auf DVD veröffentlichen.Ich kann einen Kauf nur empfehlen.


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